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70 Jahre: Von M. Schreiner zur Schreiner Group

Jubiläumsvideo: 70 Menschen

Es sind mehrere Jahrzehnte vergangen, seit zuletzt „nur“ 70 Menschen bei der Schreiner Group tätig waren. Im Jubiläumsjahr 2021 sind mehr als 1.200 Mitarbeiter weltweit bei dem Familienunternehmen aus Oberschleißheim beschäftigt. Sie alle sind ein wichtiger Teil des Erfolgs. Passend zum Jubiläumsjahr zeigen daher 70 Menschen dieser großen Unternehmens-Familie stellvertretend, wer die Schreiner Group heute ist und wofür sie steht.

2021 ist ein großes Jubiläumjahr für die Schreiner Group. Seit 70 Jahren gibt es das Hightech-Unternehmen aus Oberschleißheim. Seit Gründung hat sich die Schreiner Group von einem kleinen Handwerksbetrieb zu einem international aufgestellten Hightech-Produzenten von Spezialetiketten und selbstklebenden Funktionsteilen entwickelt. Autos, Pharmaprodukte, Industriebauteile oder behördliche Dokumente – kaum ein Bereich, in dem die vielfältigen Schreiner Produkte nicht vorkommen. Die einstige Etikettendruckerei stellt heute praktisch alles her, was klebt, anspruchsvoll, innovativ und multifunktional ist. In den vergangenen Jahren sind besonders RFID- und EIF (Elektronik in Folie)-Produkte immer bedeutsamer geworden und zeigen, wie die Digitalisierung die Etikettenbranche verändert hat und die Innovationskraft bei der Schreiner Group noch weiter steigert.

2021 ist ein großes Jubiläumjahr für die Schreiner Group. Seit 70 Jahren gibt es das Hightech-Unternehmen aus Oberschleißheim. Seit Gründung hat sich die Schreiner Group von einem kleinen Handwerksbetrieb zu einem international aufgestellten Hightech-Produzenten von Spezialetiketten und selbstklebenden Funktionsteilen entwickelt. Autos, Pharmaprodukte, Industriebauteile oder behördliche Dokumente – kaum ein Bereich, in dem die vielfältigen Schreiner Produkte nicht vorkommen. Die einstige Etikettendruckerei stellt heute praktisch alles her, was klebt, anspruchsvoll, innovativ und multifunktional ist. In den vergangenen Jahren sind besonders RFID- und EIF (Electronic in Films)-Produkte immer bedeutsamer geworden und zeigen, wie die Digitalisierung die Etikettenbranche verändert hat und die Innovationskraft bei der Schreiner Group noch weiter steigert.

Geprägte Siegelmarken markieren den Beginn der heutigen Etiketten.
PolyScript Etiketten ermöglichten erstmals eine Nachbeschriftung von Etiketten per Computer.

Die Anfänge

Am 01. Oktober 1951 in einer Garage im Münchner Westen gegründet, gelang den beiden Firmengründern Theodor und Margarete Schreiner bereits im ersten Jahr die Produktion und der Vertrieb von ersten geprägten Siegelmarken und Etiketten. Um damals die Kosten für Druckformen zu senken, wurden geätzte Metallstempel verwendet, die die bis dahin üblichen Gravuren ersetzten. 

Mit der Nutzung der Selbstklebetechnik durch den Sohn Helmut Schreiner in den 1960er Jahren wurde die Produktpalette zunehmend ausgebaut und das Unternehmen in „Etiketten-Schreiner“ umbenannt. „Der absolute Wille, dem Kunden zu helfen und eine Lösung zu finden hatte sich schnell herumgesprochen und zu unserem Ruf als Problemlöser beigetragen“, so Roland Schreiner, der heutige Geschäftsführer,“ und weil wir Branchen bedienen, in denen es in erster Linie um Funktionalität geht, kamen mit der Zeit immer mehr Firmen mit Spezialanfragen zu uns.“ 

 

Der Umzug nach Oberschleißheim

Im Jahr 1993 folgte der zukunftsweisende Umzug an den heutigen Hauptsitz in Oberschleißheim. Nachdem vorherige Standorte in der Stadt München trotz Erweiterungen endgültig zu klein geworden waren, beschloss man ein komplett neues Betriebsgelände zu errichten. Während es vor knapp 28 Jahren nur ein Gebäude gab, umfasst die Schreiner Group in Oberschleißheim heute sechs große Büro- und Produktionsgebäude, zwei Parkhäuser und mehrere kleine Objekte.

 

Die dritte Generation

Im Jahr 2012 übernahm Roland Schreiner in der dritten Generation die Geschäftsführung. Bereits zuvor hatte er das Unternehmen mit eigenen Ideen geformt. So verantwortete er als Geschäftsleiter des Geschäftsbereichs Schreiner MediPharm schon 2008 die wegweisende Eröffnung des Produktionsstandorts in Blauvelt bei New York (USA). In den vergangenen Jahren trieb Roland Schreiner die Internationalisierung weiter voran. 2015 wurde schließlich ein dritter Produktionsstandort in Fengpu bei Shanghai (China) eröffnet. Und auch in Deutschland wuchs die Schreiner Group weiter. In Dorfen (Landkreis Erding) gibt es seit dem Jahr 2019 außerdem einen weiteren Standort in der Metropolregion München. Heute arbeiten an den vier internationalen Standorten über 1.200 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 190 Millionen Euro.

Geprägte Siegelmarken markieren den Beginn der heutigen Etiketten.
PolyScript Etiketten ermöglichten erstmals eine Nachbeschriftung von Etiketten per Computer.

Die Anfänge

Am 01. Oktober 1951 in einer Garage im Münchner Westen gegründet, gelang den beiden Firmengründern Theodor und Margarete Schreiner bereits im ersten Jahr die Produktion und der Vertrieb von ersten geprägten Siegelmarken und Etiketten. Um damals die Kosten für Druckformen zu senken, wurden geätzte Metallstempel verwendet, die die bis dahin üblichen Gravuren ersetzten. 

Mit der Nutzung der Selbstklebetechnik durch den Sohn Helmut Schreiner in den 1960er Jahren wurde die Produktpalette zunehmend ausgebaut und das Unternehmen in „Etiketten-Schreiner“ umbenannt. „Der absolute Wille, dem Kunden zu helfen und eine Lösung zu finden hatte sich schnell herumgesprochen und zu unserem Ruf als Problemlöser beigetragen“, so Roland Schreiner, der heutige Geschäftsführer,“ und weil wir Branchen bedienen, in denen es in erster Linie um Funktionalität geht, kamen mit der Zeit immer mehr Firmen mit Spezialanfragen zu uns.“ 

 

Der Umzug nach Oberschleißheim

Im Jahr 1993 folgte der zukunftsweisende Umzug an den heutigen Hauptsitz in Oberschleißheim. Nachdem vorherige Standorte in der Stadt München trotz Erweiterungen endgültig zu klein geworden waren, beschloss man ein komplett neues Betriebsgelände zu errichten. Während es vor knapp 28 Jahren nur ein Gebäude gab, umfasst die Schreiner Group in Oberschleißheim heute sechs große Büro- und Produktionsgebäude, zwei Parkhäuser und mehrere kleine Objekte.

Die dritte Generation

Im Jahr 2012 übernahm Roland Schreiner in der dritten Generation die Geschäftsführung. Bereits zuvor hatte er das Unternehmen mit eigenen Ideen geformt. So verantwortete er als Geschäftsleiter des Geschäftsbereichs Schreiner MediPharm schon 2008 die wegweisende Eröffnung des Produktionsstandorts in Blauvelt bei New York (USA). In den vergangenen Jahren trieb Roland Schreiner die Internationalisierung weiter voran. 2015 wurde schließlich ein dritter Produktionsstandort in Fengpu bei Shanghai (China) eröffnet. Und auch in Deutschland wuchs die Schreiner Group weiter. In Dorfen (Landkreis Erding) gibt es seit dem Jahr 2019 außerdem einen weiteren Standort in der Metropolregion München. Heute arbeiten an den vier internationalen Standorten über 1.200 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 190 Millionen Euro.

Die Geschäftsbereiche

Ab 1984 orientierte man sich hin zur technischen Industrie.  Es schlug die Geburtsstunde des späteren Geschäftsbereichs Schreiner ProTech. Das Unternehmen produzierte Typenschilder für nachträgliche Eindrucke mit EDV-System, Nadel- oder Thermotransferdruck. In den vergangenen Jahren rückte besonders der Bereich Mobility in den Vordergrund. Inzwischen steht neben der Automotive-Branche besonders auch die New Mobility im Zentrum. So werden nun unter anderem Labels für E-Scooter und E-Bikes, Heizlösungen für Kamerasysteme und Antennen für das autonome, vernetzte und nachhaltige Fahren, aber auch Produkte zur Wundheilung hergestellt.

1988 kam es zu dem ersten Kontakt mit einem Pharmaunternehmen, für das das weltweit neuartige Pharma-Tac, ein Hänger-Label für Infusionsflaschen, entwickelt wurde. Ab diesem Zeitpunkt spezialisierte sich das Unternehmen mit einem eigenen Geschäftsbereich, dem Vorläufer von Schreiner MediPharm auf die Belange der Pharmaindustrie. 2009 erfolgte die Markteinführung von Needle-Trap. Dieses einzigartige Nadelschutzsystem für Fertigspritzen besteht aus einem in das Etikett integrierten Nadelfänger und wurde bereits über 1,1 Milliarden Mal weltweit eigesetzt. In den letzten Jahren hat der Geschäftsbereich seine Tätigkeit zunehmend auf den gesamten Zukunftsmarkt „Healthcare“ ausgeweitet und produziert unter anderem Etiketten mit neuen Sicherheitsfunktionen, RFID-Labels für Nachverfolgbarkeit und Automatisierung oder Sensorik-Lösungen für die Kontrolle der Medikationseinhaltung.

Für die österreichische Autobahngesellschaft und für die deutsche Rentenversicherung entwickelte Schreiner jeweils spannende Selbstklebeprodukte: die Autobahnvignette und die Lichtbildschutzfolie für den Sozialversicherungsausweis. Beide fallen in das Branchensegment "Sicherheit und Authentifizierung“ für die der dritte und jüngste Geschäftsbereich des Unternehmens, Schreiner PrinTrust, zuständig ist. RFID-Lösungen sind für unterschiedlichste Anwendungsbereiche im neuen Jahrtausend immer wichtiger. So fertigt der Geschäftsbereich den elektronischen Parknachweis für die Stadt Wien, Lösungen für die Digitalisierung und Automatisierung der Lagerlogistik und diverse Labels für eine Smart City. Seit 2019 werden auch selbstklebende Kennzeichen für E-Scooter produziert, inzwischen auch für Mofas und andere Kleinkrafträder.

Pharma-Tac, ein Etikett mit Aufhängebügel für Infusionsflaschen, ist eines der ersten und bedeutendsten Funktionsetiketten.
Der ((rfid))-Parkchip wird seit 2015 als elektronischer Parknachweis in Wien verwendet.
Pharma-Tac, ein Etikett mit Aufhängebügel für Infusionsflaschen, ist eines der ersten und bedeutendsten Funktionsetiketten.
Der ((rfid))-Parkchip wird seit 2015 als elektronischer Parknachweis in Wien verwendet.

Ab 1984 orientierte man sich hin zur technischen Industrie.  Es schlug die Geburtsstunde des späteren Geschäftsbereichs Schreiner ProTech. Das Unternehmen produzierte Typenschilder für nachträgliche Eindrucke mit EDV-System, Nadel- oder Thermotransferdruck. In den vergangenen Jahren rückte besonders der Bereich Mobility in den Vordergrund. Inzwischen steht neben der Automotive-Branche besonders auch die New Mobility im Zentrum. So werden nun unter anderem Labels für E-Scooter und E-Bikes, Heizlösungen für Kamerasysteme und Antennen für das autonome, vernetzte und nachhaltige Fahren, aber auch Produkte zur Wundheilung hergestellt.

1988 kam es zu dem ersten Kontakt mit einem Pharmaunternehmen, für das das weltweit neuartige Pharma-Tac, ein Hänger-Label für Infusionsflaschen, entwickelt wurde. Ab diesem Zeitpunkt spezialisierte sich das Unternehmen mit einem eigenen Geschäftsbereich, dem Vorläufer von Schreiner MediPharm auf die Belange der Pharmaindustrie. 2009 erfolgte die Markteinführung von Needle-Trap. Dieses einzigartige Nadelschutzsystem für Fertigspritzen besteht aus einem in das Etikett integrierten Nadelfänger und wurde bereits über 1,1 Milliarden Mal weltweit eigesetzt. In den letzten Jahren hat der Geschäftsbereich seine Tätigkeit zunehmend auf den gesamten Zukunftsmarkt „Healthcare“ ausgeweitet und produziert unter anderem Etiketten mit neuen Sicherheitsfunktionen, RFID-Labels für Nachverfolgbarkeit und Automatisierung oder Sensorik-Lösungen für die Kontrolle der Medikationseinhaltung.

Für die österreichische Autobahngesellschaft und für die deutsche Rentenversicherung entwickelte Schreiner jeweils spannende Selbstklebeprodukte: die Autobahnvignette und die Lichtbildschutzfolie für den Sozialversicherungsausweis. Beide fallen in das Branchensegment "Sicherheit und Authentifizierung“ für die der dritte und jüngste Geschäftsbereich des Unternehmens, Schreiner PrinTrust, zuständig ist. RFID-Lösungen sind für unterschiedlichste Anwendungsbereiche im neuen Jahrtausend immer wichtiger. So fertigt der Geschäftsbereich den elektronischen Parknachweis für die Stadt Wien, Lösungen für die Digitalisierung und Automatisierung der Lagerlogistik und diverse Labels für eine Smart City. Seit 2019 werden auch selbstklebende Kennzeichen für E-Scooter produziert, inzwischen auch für Mofas und andere Kleinkrafträder.

Das Jubiläumsjahr

70 Jahre Schreiner Group – das verlangt förmlich nach einer großen Feier. Doch wie soll man ein solches Ereignis feiern, wenn man nicht feiern darf? Indem man viele kleine Momente und nicht das eine große Fest genießt. Das gesamte Jahr 2021 über wird es immer wieder kleine und große Aktionen geben, um das Jubiläum zu würdigen. Bleiben Sie auf dem Laufenden und schauen Sie hier regelmäßig vorbei – oder folgen Sie der Schreiner Group in den sozialen Medien.